Predigt Kantate 24.04.2016

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes, des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Kol 3,12-17:
12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;
13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.
16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Liebe Brüder und Schwestern,

stellen Sie sich vor, wir als Gemeinde wären ein großer Chor. Das sollen wir doch sein, oder. Schließlich heißt unser Sonntag Kantate – Singt! Und im Predigttext steht es eindeutig: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!“

Was würden wir als Gemeindechor wohl singen?
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Regenbogensonntag

1604-Regenbogengottesdienst

Am 17. April 2016 feiern wir wieder Regenbogensonntag um 10.00 Uhr in der Evangelischen Gnadenkirche, Ramershovener Straße.
Das Thema lautet „Bei Gott geborgen für alle Zeit!“
Es wird ein bunter Gottesdienst rund um die Taufe werden. Erwachsene und Kinder werden über die Taufe nachdenken und sich an ihre Taufe erinnern. Die Kinder dürfen ihre Taufkerzen mitbringen. Diese werden im Gottesdienst noch einmal angezündet.
„Regenbogensonntag“ ist ein besonderer Gottesdienst, den wir nun schon zum fünften Mal feiern – bunt und schillernd wie ein Regenbogen – und in dem alle Altersgruppen angesprochen werden.
Anschließend an den Gottesdienst – gegen 12.00 – sind alle zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Anmeldung erbeten.
Das Regenbogenteam freut sich auf eine bunte Gemeinde.

Predigt Karfreitag

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes, des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Liebe Schwestern und Brüder!

Jesus neigte das Haupt und verschied. – Aus! Kerzen aus, Altar abgeräumt, Ende, Aus, Schluss. Jedes Jahr dasselbe. Und jedes Jahr ist es schwer zu ertragen. Karfreitag ist schwer zu ertragen. Karfreitag ist unpopulär. Wäre es nicht leichter, diesen düsteren Tag einfach zu überspringen und schon mal zu Ostern überzugehen.
Aber das konnten die Jüngerinnen und Jünger Jesu auch nicht. Sie mussten Karfreitag ertragen, hilflos, ausgeliefert, aller Hoffnungen beraubt. Warum musste das geschehen? so fragten sie sich. Warum dieser Tod, dieses Scheitern, dieses jähe Ende aller Hoffnungen und Träume? Was hatte Ihr Leben jetzt noch für einen Sinn? Was gab es für sie noch zu erwarten? Dieser Tod macht für sie einfach keinen Sinn. Er macht sie mutlos, sprachlos, lässt sie erstarren. Ihre Sprache haben sie erst langsam nach Ostern wiedergefunden. Erst im Licht der Auferstehung wird das Kreuz für sie überhaupt deutungswürdig. Sonst wäre es einfach das grausame Ende eines Gescheiterten gewesen. – Und genau das müssen Sie zunächst einmal aushalten.
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Frühstückscafé

Nächsten Donnerstag, am 07.04.2016, findet wieder das monatliche Frühstückscafé für Senioren und Seniorinnen zwischen 65 und 75 Jahren im Gemeindehaus statt! Von 09.00 – 11.00 Uhr sind Sie alle herzlich eingeladen, zusammen zu frühstücken, zusammen zu reden und sich an der Gemeinschaft miteinander zu erfreuen! Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Gesprächskreis „Ethik in der Gegenwart“

Leben in der modernen Welt fordert immer wieder grundlegende Entscheidungen von uns: Wie sollen wir verantwortlich leben, was ist „richtig“? Wieviel Freiheit nehmen wir uns, welche Grenzen lassen wir uns von der Gemeinschaft setzen? Wie lässt sich nachvollziehbar begründen, was mich in meinem Verhalten binden darf? Der Sozialethiker Marc Jean Löwenstein und Pfr. Römheld bieten im Frühjahr gemeinsam einen Gesprächskreis an, der diesen ethischen Fragen nachgeht.
Inspirieren lassen wir uns in unserem Gespräch von Wolfgang Huber: Ethik. Die Grundfragen unseres Lebens von der Geburt bis zum Tod. München: Beck 2013, 2. Auflage 2015.
Wir laden zu folgenden Abenden herzlich ein, jeweils 20.00 Uhr im Gemeindehaus Gnadenkirche, Ramershovener Straße 6:
14.04.16 Hat die Familie Zukunft?
28.04.16 Gibt es eine Schwangerschaft auf Probe?
12.05.16 Wollen wir den perfekten Menschen?
19.05.16 Wie wird man ein Weltbürger?
02.06.16 Was ist der Zweck der Wirtschaft?
16.06.16 Dürfen wir alles, was wir können?
30.06.16 Wie viel Verschiedenheit halten wir aus?

Vortrag: „Grenzen der Behandlung am Lebensende“

Wer lebensbedrohlich erkrankt ist, hofft auf die bestmögliche Behandlung, um so schmerzfrei wie möglich die verbleibende Zeit in vertrauter Umgebung zu verbringen. Was machbar – was sinnvoll ist, darüber sprechen am 06. April 2016 um 19.30 Uhr in der ev. Kirche Maria-Magdalena, Sebastianusweg 7, in Swisttal-Heimerzheim, Prof. Dr. Lukas Radbruch und Claudia Wilmers von der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach – Meckenheim – Swisttal.
Dass eine Behandlung in einer solchen Lebenslage nicht nur aus medizinischen Maßnahmen bestehen sollte, wissen die beiden Referenten aus jahrelanger Erfahrung. Prof. Dr. Radbruch ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktor der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn. Claudia Wilmers ist – gemeinsam mit Andrea Kleinfeld – Koordinatorin der ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe e.V., die Schwerstkranke und Sterbende im häuslichen Umfeld ehrenamtlich betreut.
Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal statt. Alle Mitglieder und Interessierte sind
hierzu herzlich eingeladen.