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Niederdrees lädt ein

zum Gottesdienst unter freiem Himmel
Pfingstmontag, 21.05.2018, 11:00 Uhr
alter Schulhof neben St. Antonius

So ist es Tradition bei uns: An Pfingstmontag besucht die ganze Gemeinde einen ihrer Außenorte, um dort bei hoffentlich gutem Wetter unter freiem Himmel zu feiern. Wir machen uns zu Fuß, mit dem Fahrrad, PKW oder mit dem Gemeindebus auf den Weg.
Unser Gemeindebus hält an folgenden Stellen, eine Anmeldung der Mitfahrenden im Büro (Tel.: 4760) ist erbeten:
10:10 Uhr Leberstraße (Kindergarten)
10:15 Uhr Fliederstraße Ecke Dahlienstraße
10:20 Uhr Breslauer Straße (ehem. Edeka)
10:40 Uhr Gnadenkirche
Nach dem Gottesdienst gibt es ein Mittagessen und Kaffee/Kuchen. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit (tiefe) Teller, Löffel, Messer, Gabel und einen Becher mit, damit wir möglichst wenig Müll produzieren.
Wir freuen uns auf Sie!

Predigt Karfreitag 2018

Gudrun Schlösser

Predigttext Hebr 9,15.26-28

15 Jesus Christus ist er der Mittler eines neuen Bundes;
sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt,
damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
26 Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein für alle Mal erschienen,
um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.
27Und wie es dem Menschen bestimmt ist,
ein einziges Mal zu sterben,
worauf dann das Gericht folgt,
28so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert,
um die Sünden vieler hinwegzunehmen;
beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Gnade sei mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
Liebe Schwestern und Brüder!
Karfreitag – Jahr für Jahr muss ich diesen sperrigen Feiertag neu buchstabieren. Jahr für Jahr frage ich mich auf’s Neue: Warum? Warum hat Gott nicht einen anderen Weg gewählt? Selbst Jesus hatte ihn doch noch am Vorabend darum gebeten: Wenn es möglich ist, lass diesen Kelche, dieses Leiden an mir vorüber gehen!
Ich bin nicht allein mit dieser Frage. Immer mehr Zeitgenossen stellen diese Frage, können mit diesem sperrigen Karfreitag nichts anfangen. Immer lauter wird der Ruf danach, ihn als stillen Feiertag aufzugeben, ihn frei zu geben für das, was unsere Gesellschaft am liebsten macht – feiern, sich vergnügen, Spaß haben.
Und Sie? Was bedeutet Ihnen der Karfreitag? Was erwarten Sie heute hier? Was feiern Sie heute?
Ich nehme an, zumindest einige von Ihnen teilen meine Fragen. Wir befinden uns mit unserer Ratlosigkeit und unseren Fragen übrigens in guter Gesellschaft. Schon die Jünger standen ratlos unter dem Kreuz. „Ist der, den wir für den Retter hielten, am Ende kläglich gescheitert?“ Wie anders sollten sie diesen Tod deuten. Hatten sie noch bis zum Ende gehofft, dass ein Wunder geschieht, so sind sie jetzt aller Hoffnungen beraubt. Sie können diesem Kreuz nichts abgewinnen. Und obwohl sie ein paar Tage später erfahren durften, dass das Kreuz nicht das Ende ist, reichte es nicht aus, zu sagen: Er musste sterben, um den Tod zu besiegen. Von Anfang an lebten Christen mit der Frage: Warum der Tod am Kreuz? „Ihr seid verrückt, an einen Gott zu glauben, der wie ein Verbrecher stirbt. Der sich das alles von Menschen bieten lässt. Ein Gott lässt sich so was nicht bieten.“ „Ein Skandal. Wie könnt ihr so über Gott reden. Gotteslästerung.“ „Er ist gescheitert! Gebt es doch einfach zu.“ Paulus setzt sich damit auseinander, versucht zu erklären. Für euch mag das Kreuz ein Skandal sein, für andere eine große Dummheit, für uns ist es Zeichen von Gottes Liebe und Treue zu uns. Die Evangelisten setzten sich in ihren Berichten von der Kreuzigung damit auseinander. Da sind Jesu letzte Worte bei dem Einen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!“ und bei dem Anderen: „Es ist vollbracht!“
Und auch der Schreiber des Hebräerbriefes, aus dem unser heutiger Predigttext stammt, sucht nach Erklärungen.
Hören wir aus dem 9. Kapitel:
15 Jesus Christus ist er der Mittler eines neuen Bundes;
sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt,
damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
26 Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein für alle Mal erschienen,
um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.
27 Und wie es dem Menschen bestimmt ist,
ein einziges Mal zu sterben,
worauf dann das Gericht folgt,
28 so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert,
um die Sünden vieler hinwegzunehmen;
beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Und? Alles klar?
Ich muss gestehen: Zu meiner Klarheit haben diese Worte nicht beigetragen. All diese großen Worte Erlösung, Übertretungen, ewiges Erbe, Sünde, Opfer, Gericht. Uns sind sie fremd. Nicht so den Adressaten des Briefes. Ihnen sind diese Worte geläufig. Der Schreiber bedient sich der Vorstellungen jüdischer Opferbräuche im Tempel. V.a. das Fest des großen Versöhnungstages ist ihm ein Vorbild. Einmal im Jahr feiert das Volk Versöhnung mit Gott. Gott bietet an, die zerstörte Gemeinschaft zwischen ihm und dem Volk wieder herzustellen und alle ihre Schuld von ihnen zu nehmen. Sichtbar muss das werden, damit sie es glauben können. Deshalb bringt der Hohepriester im Tempel ein junges Böckchen als Opfer dar und bittet um Vergebung – man sieht den Rauch aufsteigen, man riecht es – und dann schickt er ein zweites Tier mit den Sünden des Volkes beladen in die Wüste – ein Sündenbock.
Versöhnungstag – Jom Kippur – bis heute ein ganz besonderer Tag, der höchste Feiertag bei den Juden – auch wenn man natürlich keine Opfer mehr bringt und keine Böcke in die Wüste schickt.
Gott ist treu. Er hält an seinem Volk fest – all ihrer Untreue zum Trotz. Er steht zu seinem Versprechen und erneuert es von Jahr zu Jahr.
Und nun der Hebräerbrief: Jesus ist unser Hoherpriester. Aber er opfert nicht Tiere und schickt keinen Sündenbock in die Wüste. Er opfert sich selbst und nimmt die Sünden auf sich und trägt sie weg; hebt sie auf – und das nicht Jahr für Jahr, sondern einmal – ein für alle mal.

Sicher, diese Vorstellung ist uns fremd und bleibt uns fremd. Opferrituale empfinden wir als archaisch, blutrünstig, abstoßend. Aber sind uns Opfer wirklich so fremd? Kennt unsere Gesellschaft nicht Sündenböcke zur Genüge. Wo immer etwas Schlimmes passiert, muss ein Schuldiger gefunden werden. Und der wird dann in die Wüste geschickt – er muss zurück treten, wird seines Amtes enthoben – damit alle anderen gut und unbeschadet aus der Sache rauskommen und weiter machen können wie bisher. Ganz selbstverständlich sprechen wir von Verkehrsopfern. Wir sind bereit, sie für unsere Mobilität hinzunehmen. Und wie ist es mit all den Billiglohnarbeitern – in Fernost oder auch bei uns, bei Paketdiensten oder im Internethandel? Sie sorgen dafür, dass wir, die Endverbraucher, die Ware möglichst billig bekommen? Opfer auch meines Konsumverhaltens? Und was ist mit all den Kriegsopfern, Terroropfern, Opfern von Katastrophen? Menschen zu Opfern gemacht – ungefragt und ohne Chance, sich zu wehren.

Jesus hat sich der Opfer seiner Zeit angenommen. Er schlägt sich offen auf ihre Seite – und wird am Ende selbst ein Opfer der Mächtigen und ihrer Strategien. „Es ist besser es stirbt einer, als dass das ganze Volk verführt wird oder Unruhen entstehen!“ denken sich die Verantwortlichen – und beseitigen ihn. Am seinem Kreuz zeigt sich, zu was Menschen fähig sind. Deshalb ist es auch so anstößig und unbequem. Wer schaut schon gern in die menschlichen – und vielleicht auch die eigenen – Abgründe. Wer schaut schon gerne auf das Leiden? Lieber wenden wir den Blick ab auf Erfreulicheres. In Jesu Kreuz aber schauen sie uns alle die an, die zu Opfern geworden sind. Sie schreien uns ihr Leid und ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit entgegen. Sein Kreuz wird zum Mahnmal für die Opfer und gegen das Opfern, denn seit Jesu Tod sollen Opfer nicht mehr sein – ein für allemal. Wir brauchen solche Mahnmale. Es gibt immer noch zu viele Opfer.

Jesus hat das Kreuz nicht gemieden. Er ist nicht ausgewichen – was die Jünger vielleicht bis zum Schluss gehofft hatten, dass er noch vom Kreuz herabsteigt und es allen zeigt. Zugetraut hätten sie es ihm. Aber er ist nicht ausgewichen, sondern hat ausgehalten bis zum bitteren Ende. Er ist an der Seite der Leidenden und Sterbenden geblieben.
Der Hebräerbrief sagt: Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche. Nein, er kennt das alles – er weiß, was Menschen erleiden. Er weiß, wie weh das tut. Er weiß, was Menschen einander antun können. Er kennt die Einsamkeit. Kein Leid ist ihm fremd. Und wo immer Menschen Leid tragen, wo immer wir Leid erfahren, ist und bleibt er an unserer Seite. Er hat sich an die Seite der Opfer gestellt. Er hält aus, bis zum Letzten. So ist sein Kreuz ist nicht nur Mahnmal, sondern auch Trost – Trost für alle Leidenden und Sterbenden. Trost für uns.

Wir alle kennen aber auch die anderen Opfer, freiwillige. Da opfert sich einer auf für eine Idee, für ein Ziel. Alles setzt er darein – Zeit, Geld, Energie. Manchmal raubt es ihm sogar den Schlaf, geht an die Grenzen seiner Kräfte. Aber er brennt dafür. Mit ganzem Herzen, mit Haut und Haar. Kinder und Ehepartner pflegen aufopferungsvoll kranken Angehörigen, manchmal über Jahre. Sie verzichten in dieser Zeit auf so manches – auf Urlaub und freie Zeit – um ihnen bis zum Ende nahe zu sein und ihnen die Krankheit zu erleichtern. Eltern sind bereit zu verzichten, um ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Andere setzen sich in ihrem Beruf ein, weit über die Arbeitszeit und Dienstanweisung hinaus, pflegen und begleiten Kranke, Sterbende, Benachteiligte – und schauen dabei nicht als erstes auf sich. Was treibt sie an diese Menschen – sicher ist es oftmals Pflicht, die Erwartung der anderen. Immer aber gehört die Liebe dazu. Es ist die Liebe, die uns dazu bringt, uns einzusetzen, nicht zu rechnen und zu zählen, nicht zu fragen: Wann ist denn endlich genug? Es ist die Liebe, die Leidenschaft, die uns dazu bringt, alles zu geben, uns selbst zu geben.
So ist es auch die Liebe, die Leidenschaft Gottes für uns, die ihn dazu bringt, seinen Sohn für uns herzugeben. Gott will uns nahe sein – um jeden Preis. Er will – wie am Versöhnungstag – die gestörte Beziehung zu uns wiederherstellen. Nichts soll mehr zwischen uns und ihm stehen – keine Sünde, keine Verletzung, keine Gleichgültigkeit, aber auch keine Angst, Verzweiflung oder Bedrohung. Deshalb kommt er uns ganz nah, wird selber Mensch. Alles, was uns trennt, was Menschen einander antun, erlebt und durchlebt er – ganz und gar, mit Haut und Haar – geht sogar so weit, dass er unseren Tod stirbt. Und so findet Jesu Opfer nicht erst am Kreuz statt. Es beginnt vielmehr schon an Weihnachten, da, wo er sich zu uns auf den Weg macht; da, wo er in diese dunkle Welt eintritt, um unser Leben zu teilen. Am Kreuz wird deutlich, wie ernst er das meint. Wir sollen und dürfen wissen: nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes – ja selbst der Tod nicht. Am Kreuz zeigt er uns, dass Gott alles gibt, ja sogar sich selbst gibt, um die Beziehung mit uns zu heilen und uns bis zur letzten Konsequenz nahe zu sein.
Der Hebräerbrief sagt: Es ist sein Opfer, um die Sünde aufzuheben, d.h. um die Trennung zwischen Gott und uns zu beseitigen. Paulus drückt es mit den großartigen Worten aus: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“

So ist das Kreuz nicht nur Mahnmal und Trost, sondern auch sein Geschenk der Liebe. Sperrig bleibt es trotzdem, das Kreuz. Und das muss vielleicht auch so sein. Wer könnte auch je wirklich verstehen, was dort am Kreuz geschehen ist. Wir können es nur immer wieder neu buchstabieren.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Osterfrühstück

Am Ostersonntag, 1. April, findet um 6:00 Uhr der Osternachtsgottesdienst der Gemeinde statt. Wir beginnen am Osterfeuer vor der Kirche, ziehen dann in die noch dunkle Kirche ein, die wir langsam mit unseren Kerzen erhellen. Wir werden die Osterbotschaft hören, miteinander die Auferstehung Jesu Christi feiern und uns in Abendmahl und Taufe seiner Gegenwart vergewissern.
Im Anschluss an den Osternachtsgottesdienst sind alle zum Osterfrühstück eingeladen.

Anmeldung bis 26. März

Damit wir besser planen können, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (Tel.: 4760) an oder tragen Sie sich in die Listen ein, die im Foyer liegen ein.

Regenbogengottesdienst

Am Sonntag, den 11. März, findet um 10:00 Uhr wieder ein Regenbogen-Gottesdienst statt.
Unter dem Titel „Lieber Gott, …“ bereiten das Regenbogenteam und die Kirchenband Churchillers einen Gottesdienst für alle Altersgruppen vor. Wegen seiner besonderen Form mit Gespräch für die Erwachsenen und Geschichte, Spiel und Basteln für die Kinder wird er bis ca. 11 :30 Uhr dauern.
Zum Gottesdienst und zum anschließenden Mittagessen sind alle – besonders auch Familien – ganz herzlich eingeladen.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung im Gemeindebüro.

Weltgebetstag

Am Freitag, den 2.3.2018 findet auf der ganzen Welt der Weltgebetstag statt. Bei uns in der Gnadenkirche wird er um 18.00 Uhr gefeiert.
Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind eingeladen, gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit zu beten und danach zu handeln.
Dieses Jahr steht der Weltgebetstag unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ und die Liturgie stammt von Frauen aus Surinam, einem kleinen Land an der Nordwestküste Südamerikas.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ökumenischer Gedenkgottesdienst

Sie trauern um einen lieben Menschen? Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal bietet in einem Gedenkgottesdienst die Möglichkeit, sich zu erinnern, der Trauer einen Raum zu geben, einander zu trösten, zu stärken und Menschen in ähnlicher Situation kennen zu lernen.
Am Freitag den 26. Januar 2018, um 18.00 Uhr in der ev. Gnadenkirche Rheinbach, Ramershovener Str. 6 sind alle Trauernden herzlich eingeladen.
Im Anschluss an den Gottesdienst besteht noch die Gelegenheit, beisammen zu sein und miteinander zu sprechen.
Falls Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, melden Sie sich bitte: Hospiz-Handy: 0177-2178337.

20 Jahre Gospelsingers

Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens laden die Gospelsingers herzlich ein zum
Jubiläumsgottesdienst mit Pfr. Markus Schaefer
und anschließendem Empfang am
Sonntag, 19.11.2017 um 10.00 Uhr
in der ev. Gnadenkirche Rheinbach!

Es war einmal – vor 20 Jahren – dass ein Gospelchor aus Leverkusen in einem Sonntagsgottesdienst in der Gnadenkirche Rheinbach gesungen hat. Der Funke sprang über und Gemeindemitglieder fragten den damaligen Pfarrer Markus Schäfer, ob man nicht auch in unserer Gemeinde einen Gospelchor gründen könnte. Die Idee war geboren und es wurde auch bald ein Leiter – Fritz Pelzer – gefunden, der den Wunsch in die Wirklichkeit umsetzte. Am 29.10.1997 gab es den ersten Gospel-Singabend mit 75 interessierten Sängerinnen und Sängern in unserer Gemeinde. – Und heute singen wir immer noch!!!

Hier sehen Sie die Gospelsingers bei ihrem ersten Auftritt beim ökumenischen Gemeindefest 1998:

Regenbogen-Sonntag am 12.11.

Inzwischen hat sich diese Gottesdienstform in unserer Gemeinde schon bewährt: Alle, die gerne mal einen interaktiven Gottesdienst erleben möchten, und Spaß daran haben, sich mit anderen über den Predigttext auszutauschen, sind herzlich eingeladen, zu unserem Regenbogen-Sonntag am 12.11. um 10.00 Uhr in der Gnadenkirche. Natürlich ist auch wieder für die Kinder einiges geplant: Biblische Geschichten, Basteln, Spiel und Spaß!
Der Gottesdienst wird unter dem Thema „Gesucht – Gefunden“ stehen und wird unter anderem von den Kinderchören mitgestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen, noch zu einem Mittagessen zu bleiben. Bitte melden Sie sich hierzu im Gemeindebüro an – Tel. 02226-4760.
Wir freuen uns auf Sie!

Predigt zum Erntedank

Gudrun und Hajnalka
Vom 28. September bis zum 1. Oktober hatten wir Besuch aus Ungarn. Zum Abschluss hat Hajnalka im Gottesdienst die Predigt auf Ungarisch gehalten und Gudrun die deutsche Übersetzung gesprochen. Wir freuen uns, dass wir diese Predigt auf unserer Homepage veröffentlichen dürfen.

Predigt: Hajnalka
Übersetzung: Sofia
Redaktionelle Bearbeitung: Gudrun

Lied: Ich singe dir mit Herz und Mund, Vers 1 und 2

Predigttext 1. Mose 1

27 Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.
29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Liebe Schwestern und Brüder!

Tief berührt stehe ich auf der Kanzel.
Erstens, weil ich nie gedacht hätte, dass ich einmal im Ausland, in der Evangelische Kirche einer deutschen Stadt, vor einer Gemeinde dieser Größe predigen werde.
Zweitens, weil Ihr aus Rheinbach an uns gedacht und uns eingeladen habt.
Drittens, weil unsere Freundschaft trotz der großen Entfernung und der Veränderung in unserer Gemeinde immer enger wird.
Wir möchten uns bei euch für alles auch im Namen unserer Gemeinde bedanken:
für den herzliche Empfang,
für die viele Erfahrungen und Erlebnisse die uns in den letzten Tagen bereichert haben, und auch
für die Möglichkeit unter euch predigen zu dürfen,
als Krönung unserer Besuchs.

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Neue Abendmahlspraxis

Aufgrund vielerlei Anregungen aus der Gemeinde wurde auf der Gemeindeversammlung eine neue Abendmahlspraxis vorgestellt:
Ab sofort wird bei jedem Abendmahl in der ersten Runde Traubensaft im Kelch sein, alle weiteren Runden werden mit Wein gefeiert.
Jeder und Jede ist eingeladen, sich der ersten Abendmahlsrunde anzuschließen und das Abendmahl mit Traubensaft zu feiern.
In einem Jahr werden wir diese Praxis resümieren und entscheiden, wie wir weiter verfahren.