Predigt: Hesekiel 18

Predigt zu Hesekiel 18 von Pfarrerin Gudrun Schlösser

1 Das Wort des Herrn erging an mich: 2 Wie kommt ihr dazu, im Land Israel das Sprichwort zu gebrauchen: Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf? 3 So wahr ich lebe – Spruch Gottes, des Herrn -, keiner von euch in Israel soll mehr dieses Sprichwort gebrauchen. 4 Alle Menschenleben sind mein Eigentum, das Leben des Vaters ebenso wie das Leben des Sohnes, sie gehören mir. Nur wer sündigt, soll sterben.

21 Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet,auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben. 22 Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben. 23 Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen – Spruch Gottes, des Herrn – und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt? 24 Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er Unrecht tut und all die Gräueltaten begeht,
die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben? Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünde, die er begangen hat, ihretwegen muss er sterben.

30 Darum will ich euch richten, jeden nach seinem Verhalten, ihr vom Haus Israel – Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, wendet euch ab von all euren Vergehen! ie sollen für euch nicht länger der Anlass sein, in Sünde zu fallen. 31 Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt! Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? 32 Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss – Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes, des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

Amen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Söhnen sind die Zähne stumpf geworden. Was kann er dafür, dass er auf die schiefe Bahn geraten ist, dass er immer gleich zuschlägt, wenn ihm einer dumm kommt. Ist jemals jemand mit ihm gut umgegangen? Liebevoll und wertschätzend?

Fehlanzeige

– stattdessen spürt er noch heute die Schläge, die er einstecken musste, wenn sein Vater mal wieder betrunken nach Hause kam.
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Am Glauben zweifeln – im Zweifel glauben: Ein Glaubenskurs

Thomas ist in der Bibel der Zweifler unter den Jüngern. Ausgehend von seiner Figur werden Grundthemen unseres Glaubens besprochen: Wie lässt sich Glaube heute verstehen? Wo finden wir Bestätigung und Halt, womit haben wir Probleme? Pfarrer Dr. Diethard Römheld wiederholt an zehn Gesprächsabenden seinen Glaubenskurs aus dem letzten Jahr. Es soll Raum für Fragen, Zweifel und Widerspruch, aber auch für tastende Versuche und geschwisterlichen Austausch sein. Sie sind herzlich ins Gemeindehaus Ramershoverer Straße eingeladen zu folgenden Terminen und Themen:

40 Jahre ev. Tageseinrichtung für Kinder „Theodor Fliedner“

Lieber Kinder, lieber Eltern, liebe Gäste!

Die evangelischen Tageseinrichtung „Theodor Fliedner“ besteht dieses Jahr 40 Jahre. Wir sind dankbar und möchten mit Euch und Ihnen dieses Jubiläum während unseres jährlichen Sommerfestes feiern. Dazu laden wir Euch und Sie herzlich ein zu unserem

Sommerfest am
Samstag, den 28. Juni 2014 um 14.30 Uhr

Im Rahmen unseres Sommerfestes feiert Frau Brunhilde Becker ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

Wir starten mit einem Gottesdienst im Garten unserer Einrichtung. Traditionell werden unsere Kinder Ihnen einige Lieder aus unserem Alltag präsentieren. Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf ein buntes Rahmenprogramm mit Grillwürstchen, Getränken, Kaffee und Kuchen.

Für 17:30 Uhr haben wir einen Überraschungsgast eingeladen.

Gisela Hartmann, Kita-Leiterin
Pfarrerin Gudrun Schlösser, Vorsitzende des Presbyteriums

Das Lied der Überwinder

Kantate, Sonntag 18. Mai 2014

Predigt zur Offenbarung 15, 2-4 von Pfarrer Dr. Diethard Römheld

Ich sah etwas,
das aussah wie ein gläsernes Meer,
in das Feuer gemischt war.
Und ich sah alle,
die den Sieg errungen haben.
Sie haben sich befreit
von der Macht des Tieres und seines Standbilds
und ebenso von der Macht der Zahl,
die sein Name ergibt.
Sie standen an dem gläsernen Meer
und hatten die Harfen Gottes in der Hand.
Sie singen das Lied des Mose,
der ein Diener Gottes war,
und das Lied des Lammes.
Sie singen:
„Groß und wunderbar sind deine Werke,
Herr, Gott, Herrscher über die ganze Welt.
Voller Gerechtigkeit und Wahrheit sind deine Wege,
du König über die Nationen.
Wer wird vor dir, Herr, keine Ehrfurcht haben
und deinen Namen nicht preisen?
Denn du allein bist heilig!
Alle Nationen werden kommen
und sich vor dir nieder werfen.
Denn deine gerechten Taten sind nun für alle offenbar.“


Offenbarung 15
, 2-4

Liebe Schwestern und Brüder,

irgend ein deutscher Schriftsteller, ich habe vergessen, wer, hat vor Jahren einmal kritisch über meinen Berufsstand gesagt: Pfarrer sind Menschen, die immer noch daran glauben, man könne die Welt mit Worten verändern. Und zwischen den Zeilen klang mit: Aber das könnt Ihr Pfaffen getrost vergessen, das funktioniert nicht. Doch wenn das tatsächlich so wäre, dass das nicht funktioniert, warum bekämpfen die Diktatoren der Welt dann so fleißig das Wort, wozu braucht es dann die Zensur? Warum ist dann die freie Rede oder Schreibe so tödlich?
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Neues Gewand für die Webseite

Annegret Schlösser und ich haben die Webseite in den letzten Wochen auf neue Beine gestellt. Vor einigen Wochen habe ich die Aufgabe des Webmasters von Florian Losch übernommen und das alte Content Management System, das von Hans Rüdiger Hammer, Tobias und Florian Losch und anderen entwickelt wurde, durch ein neues System – WordPress ersetzt. Das alte System hat über acht Jahre gute Dienste geleistet, ist aber in die Jahre gekommen und der Aufwand für eine Anpassung ist nicht rechtfertigt.
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Konzert Beziehungsweisen

Musik in der Gnadenkirche: Konzert Beziehungsweisen
Konzert Beziehungsweisen Musik in der Gnadenkirch
Lydia Krüger (Sopran), Tanja Tismar (Klavier) und Anna Kristina Naechster (Sopran) geben am 25. Mai im Rahmen der Reihe Musik in der Gnadenkirche das Konzert „Beziehungsweisen“. Die drei Musikerinnen werden Werke von Mozart, Pucchini, Liszt, Bizet und anderen aufführen.

Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Ort: Evangelische Gnadenkirche Rheinbach
Termin: 25 Mai 2014 18.00 Uhr